Freitag, 5. Mai 2017

Rezension zu "Addicted to sin" von Monica James


Autor: Monica James
Erscheinungsdatum: 10.04.2017
Verlag: Heyne
Seiten: 480 Seiten
Preis: 9,99 €


Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks renommiertester Psychiater. Für 500 Dollar die Stunde entlocke ich meinen Patienten ihre kleinen schmutzigen Geheimnisse. Ich bin smart, arrogant, sehe blendend aus und nehme garantiert keine Frau ein zweites Mal. Das aber wird sich bald ändern – dank zweier vollkommen unterschiedlicher Frauen, die doch eines gemeinsam haben: Leidenschaft und Hingabe. Für welche werde ich mich entscheiden?


Am Anfang habe ich mir die ganze Zeit nur gedacht was für ein Arschloch Dixon ist und er war mir auch nicht sonderlich sympathisch. Im Laufe des Buches hat man gemerkt, dass er auch sehr liebevoll sein kann. Dixon weiß über seine Probleme Bescheid und gibt auch offen zu, dass er sich nicht korrekt verhält. Manchmal konnte ich nachvollziehen wieso er sich so verhält und manchmal konnte ich ihn auch nicht verstehen. Dixon hatte meiner Meinung nach nur Angst wieder verletzt zu werden, was auch durch seine Vergangenheit vollkommen verständlich ist. In der Mitte hab ich wieder an ihm gezweifelt, weil er sich meiner Meinung nach mit der falschen Frau eingelassen hat. Zum Ende hin hat er sich wirklich zum Positiven geändert und er wollte nicht mehr der alte Dixon sein. Ich bin wirklich gespannt wie es im zweiten Teil weitergeht und ob er das große Drama verhindern kann.
Juliet mochte ich von Anfang an nicht und ich hätte nicht gedacht, dass ich sie so sehr am Ende des Buches hassen würde. Man bekam keinen Zugang zu ihr und auch Dixon kam ihr psychisch nicht näher, auch wenn ihn das nicht störe. Für mich war Juliet nur an Sex und Macht interessiert und Gefühle wie Liebe waren ihr regelrecht gleichgültig. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie im zweiten Band alles zerstört.

Madison war mein Liebling in diesem Buch und ich hatte die ganze Zeit gehofft, dass Dixon mit ihr zusammen kommen wird. Sie hat eine schwere Vergangenheit hinter sich und lebt immer noch mit den Konsequenzen. Erst am Ende des Buches fängt sie an sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Für mich war sie sozusagen der Engel und Juliet der Teufel, auch wenn das übertrieben klingt. Madison war immer freundlich und war an Dixon nicht nur wegen seines Aussehens und seines Berufes interessiert. Ich fand es gut, dass einige Kapitel aus der Sicht von Madison erzählt wurden. 


Am Anfang war ich ein wenig abgeschreckt von Dixons Verhalten und hab mich nicht wirklich auf das Buch gefreut. Im Laufe des Buches bekam einen Einblick in Dixons Gefühlswelt und man wusste, dass es ihm selbst nicht gefällt wie er ist. Der Anfang zog sich für mich wirklich, weil ich Juliet absolut nicht mochte und deswegen war meine Motivation zum Lesen ziemlich gering. Als Madison dann immer öfter vorkam, wollte ich gerne weiterlesen und wissen wie das Buch ausgeht. Ich bin wirklich gespannt was im zweiten Band passiert. Ich hoffe der Anfang gefällt mir dann besser und auch das Ende. 


✰✰✰,5/✰✰✰✰✰

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